Fördermöglichkeiten für ein barrierefreies Bad

Barrierefreie Bäder bieten Sicherheit und Komfort – nicht nur für Ältere Menschen, sondern auch für Familien mit Kindern.

Eine Badsanierung könnte teuer werden. Aber es gibt viele Fördermaßnahmen.

Was viele nicht wissen: mit einem barrierefreien Umbau könnte man auch Geld sparen. Denn es gibt zahlreiche staatlich geförderte Maßnahmen. Das Beste daran ist: man muss nicht das ganze Bad sanieren; schon der Einbau eines barrierefreien WC ist förderfähig.

Die Liste der möglichen Maßnahmen in den Sanitärräumen ist lang. Das geht los bei kleineren Eingriffen, wie Anbringen von Haltegriffen oder Einbau bodengleicher Duschen mit rutschfesten Fliesen, bis hin zur Anpassung der Raumgeometrie für Badewannensysteme mit seitlichem Türeinstieg einschließlich mobiler Liftsysteme. Entsprechend unterschiedlich fällt die Investitionssumme aus.

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt alle, die „ihr Zuhause vorausschauend und komfortabel umbauen oder modernisieren wollen“. Sie bietet zwei Varianten der Förderung an: Zuschuss und Darlehn. Bei Einzelmaßnahmen werden 10% der Kosten von der KfW erstattet, maximal bis zu 6.250 Euro. Mit dem Produkt «Altersgerecht Umbauen» bietet die KfW einen interessanten Kredit an. Die höchstmögliche Darlehnssumme beträgt 50.000 Euro je Wohneinheit und hat mit 0,78 % effektivem Jahreszins besonders günstige Konditionen. Investitionskosten, die bei einem altersgerechten Umbau eines Bades nötig sind, werden sowohl für Eigentumswohnungen, als auch für Mietwohnungen bezuschusst; in diesem Fall muss die Zustimmung des Vermieters vorliegen. Alle Arbeiten müssen von einem Fachunternehmen durchgeführt werden, auch die Beratung Planung, und Baubegleitung.

Zuschuss von bis zu 4.000 Euro

Auch die Pflegeversicherung vergibt einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro für den barrierefreien Badumbau, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Auch die Krankenkassen übernehmen die Kosten für bestimmte Anschaffungen, wenn eine ärztliche Verordnung für das benötigte Hilfsmittel vorliegt; worunter beispielsweise eine Toilettensitzerhöhung, Stützklappgriffe oder ein Badewannenlift verstanden wird.

Tous droits réservés BVM communication.